Die Anschlussleistung in Watt gibt an, wie viel Strom ein Gerät maximal aufnimmt. Sie steht auf dem Typenschild. Multipliziert mit der Nutzungsdauer und dem Strompreis ergeben sich die Kosten – das übernimmt der Stromkostenrechner.
Kilowatt (kW) ist die Leistung, also wie viel Energie ein Gerät gerade benötigt. Kilowattstunde (kWh) ist die Energiemenge, die es über die Zeit verbraucht. Ein 2-kW-Gerät verbraucht in einer Stunde 2 kWh.
Was eine Leistungsangabe in Kilowatt an Kosten bedeutet, rechnest du im Stromkostenrechner aus. Den Unterschied zwischen Leistung und Energiemenge erklärt der Glossareintrag Kilowattstunde.
Ein Backofen mit 2.500 Watt kostet bei voller Leistung rund 0,93 € pro Stunde bei 0,37 €/kWh. Da er nicht durchgehend heizt, liegen die realen Kosten meist darunter. Die Preisannahme folgt der BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026; rechne deinen Tarif im Stromkostenrechner nach.
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.PrimärquelleDort wörtlich: „Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt bisher durchschnittlich 37,0 ct/kWh.“ Das ist die Herkunft der 0,37 €/kWh in der Beispielrechnung. Der Wert ist ein bundesweiter Tarifdurchschnitt, kein Preis für einen bestimmten Vertrag.Abruf: 29.08.2026
Ein moderner Fernseher mit 80 Watt kostet bei 0,37 €/kWh rund 3 Cent pro Stunde. Über das Jahr summiert sich das bei täglicher Nutzung auf mehrere Euro. Die Preisannahme folgt der BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026; mit dem Stromkostenrechner kannst du deinen Fernseher genau durchrechnen.
Ein Büro-PC mit 100 Watt kostet bei 0,37 €/kWh rund 4 Cent pro Stunde. Ein Gaming-PC mit 400 Watt liegt bei etwa 15 Cent. Die Preisannahme folgt der BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026; mit dem Stromkostenrechner ermittelst du deine genauen Kosten.
Zum Vergleich: Eine Stunde Backofen
oder Fernsehen hat eine andere
Lastkurve. Bei allen Geräten gilt dieselbe Formel: Leistung mal Nutzungsdauer
mal Strompreis.
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.PrimärquelleDort wörtlich: „Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt bisher durchschnittlich 37,0 ct/kWh.“ Das ist die Herkunft der 0,37 €/kWh in der Beispielrechnung. Der Wert ist ein bundesweiter Tarifdurchschnitt, kein Preis für einen bestimmten Vertrag.Abruf: 29.08.2026
Entscheidend ist die gemessene Leistung deines Routers, nicht eine pauschale Wattspanne. Bei Dauerbetrieb gilt: Watt × 8.760 ÷ 1.000 = kWh/Jahr. Multipliziere danach mit deinem Strompreis. Prüfe vor einer Nachtabschaltung, ob Telefonie, Updates oder Smart-Home-Geräte den Router benötigen. Einzelne Betriebsphasen berechnet der Standby-Rechner; ein Orientierungsszenario steht auf der Router-Geräteseite.
Die Zollgröße allein reicht für eine Schätzung nicht. Lies die Leistungsaufnahme im aktiven Bildmodus am Energielabel oder miss sie; Helligkeit, Displaytechnik und Bildmodus verändern den Wert. Jahresverbrauch: Watt × tägliche Stunden × 365 ÷ 1.000. Für die Kosten multiplizierst du mit deinem Arbeitspreis. Das rechnet der Stromkostenrechner; die Geräteseite liefert nur ein klar gekennzeichnetes Beispiel.
Eine moderne Gefriertruhe verbraucht je nach Größe grob 150 bis 300 kWh pro Jahr. Ein kühler Standort und eine gut gefüllte, übersichtlich eingeräumte Truhe können den Verbrauch senken; starke Vereisung erhöht ihn dagegen. Die Kosten schätzt du wie beim Kühlschrank mit dem Kühlschrank-Rechner.
Die auf der Front genannte Mikrowellenleistung ist nicht zwingend die elektrische Aufnahmeleistung. Nutze Typenschild oder Messgerät und rechne Aufnahmeleistung in kW × Laufzeit in Stunden. Standby misst du separat, weil Uhr und Elektronik viele Stunden aktiv sein können. So vermeidest du eine falsche Rechnung mit der abgegebenen Garleistung. Der Stromkostenrechner verarbeitet beide Messwerte nacheinander; die Geräteseite ist nur ein Beispielszenario.
Es gibt keinen belastbaren Einheitswert: Spiel, Auflösung, Konsolenmodell und Betriebsmodus verändern die Aufnahme. Miss Spielbetrieb und Ruhemodus getrennt. Für jeden Modus gilt Watt ÷ 1.000 × Stunden; addiere anschließend die kWh. Besonders wichtig ist, ob der Ruhemodus Downloads oder Netzwerkfunktionen bereithält. Den langen Ruhemodus bildet der Standby-Rechner ab; die Geräteseite zeigt lediglich eine Annahme.
Nutze den Wert „Energieverbrauch in kWh je 100 Betriebszyklen“ auf dem EU-Label und teile ihn durch 100. Das ergibt den standardisierten Verbrauch eines Eco-Zyklus, nicht automatisch den Verbrauch jedes anderen Programms. Kosten je Eco-Lauf: Labelwert ÷ 100 × Arbeitspreis. Für dein tatsächliches Programm ist eine Messung aussagekräftiger. Die Rechnung gelingt im Stromkostenrechner; die Geräteseite nennt ein separates Jahresszenario.
Ohne Heizstromverbrauch und Tarif ist keine seriöse Eurozahl möglich. Nimm die kWh der Heizstromabrechnung – nicht den gesamten Haushaltsstrom – und multipliziere sie mit dem Arbeitspreis; addiere gegebenenfalls den anteiligen Grundpreis. Für einen Technikvergleich müssen außerdem Investition, Wartung und Gebäudewärmebedarf gleich abgegrenzt sein. Der Heizkostenrechner liefert eine Szenariorechnung, ersetzt aber keine Abrechnung.
Quellen
Rechenannahme für Direktstromheizung
EnergyTools RedaktionAnnahmeJahreskosten = gemessener bzw. abgerechneter Heizstrom in kWh × vertraglicher Arbeitspreis; keine pauschale Gebäudelast oder Tarifhöhe.Abruf: 30.08.2026
Ein Elektroheizkörper mit 2.000 Watt kostet bei 0,37 €/kWh rund 0,74 € pro Stunde. Als Dauerheizung ist Strom damit teuer. Die Preisannahme folgt der BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026; für kurze Einsätze rechnest du die Kosten mit dem Stromkostenrechner aus.
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.PrimärquelleDort wörtlich: „Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt bisher durchschnittlich 37,0 ct/kWh.“ Das ist die Herkunft der 0,37 €/kWh in der Beispielrechnung. Der Wert ist ein bundesweiter Tarifdurchschnitt, kein Preis für einen bestimmten Vertrag.Abruf: 29.08.2026
Typenschildleistung mal 8.760 Stunden überschätzt häufig den Verbrauch, weil Laufzeit und Regelstufe variieren. Belastbarer sind ein Strommessgerät oder die Pumpenanzeige über eine dokumentierte Heizperiode. Rechne mittlere Watt × Betriebsstunden ÷ 1.000 und multipliziere mit dem Tarif. Für einen Austausch vergleiche die gemessenen kWh mit der Herstellerangabe des Ersatzmodells und den Einbaukosten. Den Rechenweg übernimmt der Stromkostenrechner.
Die Differenz sind Ladeverluste, die zwischen Steckdose und Akku entstehen und die der Bordcomputer nicht mitzählt. Wie hoch sie ausfallen, hängt vom gewählten Ladeweg ab – die genauen Spannen für Wallbox, Schuko und Schnelllader stehen im Glossareintrag Ladeverlust. Mit deinem tatsächlichen Ladeweg und Bordcomputer-Verbrauch rechnest du die Differenz im E-Auto-Ladekostenrechner nach.
Mit einem klassischen Tarif kostet Strom rund um die Uhr gleich viel. Nur mit einem dynamischen oder Nachttarif variiert der Preis nach Tageszeit. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wann du große Verbraucher nutzt.
Der Arbeitspreis ist der Betrag, den du je
verbrauchter Kilowattstunde zahlst. Zusammen mit dem festen
Grundpreis ergibt er deine Stromrechnung. Den
Arbeitspreis gibst du in unsere Rechner ein, zum Beispiel den
Stromkostenrechner.
Für einzelne Geräte ist fast immer der Arbeitspreis entscheidend, weil er direkt
mit Verbrauch und Nutzungsdauer multipliziert wird. Beim Tarifvergleich solltest
du ihn trotzdem zusammen mit dem Grundpreis betrachten.
Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag
unabhängig vom Verbrauch. Er deckt Zählermiete und Verwaltung ab. Zusammen mit
dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis ergibt er die
gesamte Stromrechnung.
Für Sparrechnungen ist die Trennung wichtig: Weniger Verbrauch senkt nur den
Arbeitspreis-Anteil. Beim Tarifvergleich kann ein höherer Grundpreis trotzdem
günstig sein, wenn der Arbeitspreis deutlich niedriger liegt und dein Verbrauch
hoch ist.
Die Jahresabrechnung zeigt deinen Verbrauch in kWh, den Arbeits- und Grundpreis sowie geleistete Abschläge. Für Nachzahlung oder Guthaben in der gesamten Abrechnung passt der Abschlagsrechner; einzelne Geräte prüfst du weiter im Stromkostenrechner. Bei einem Umzug hilft die Checkliste Strom und Gas ummelden, Schluss- oder Jahresabrechnung gegen Zählerstand, Zeitraum und Adresse zu prüfen.
Die Energieeffizienzklasse reicht von A
(sehr sparsam) bis G (hoher Verbrauch) und steht auf dem EU-Energielabel. Sie
hilft, Geräte schnell zu vergleichen. Für die tatsächlichen Kosten zählt aber
der Jahresverbrauch in Kilowattstunden.
Wichtig ist deshalb die Reihenfolge: Klasse als schnelle Orientierung nutzen,
dann den kWh-Wert auf dem Label prüfen und mit deinem Strompreis in Jahreskosten
übersetzen. Der Ratgeber
Energielabel richtig lesen erklärt,
welche Angaben auf dem Label wirklich entscheidend sind.
Ohne elektrische Warmwasserbereitung verbraucht ein Einpersonenhaushalt laut Stromspiegel etwa 1.200 bis 1.800 kWh pro Jahr, ein Vierpersonenhaushalt etwa 2.600 bis 3.800 kWh. Als gerundete Mittelwerte kannst du für eine schnelle Überschlagsrechnung etwa 1.500 kWh und 3.200 kWh ansetzen; bei 0,37 €/kWh entspricht das rund 555 € beziehungsweise 1.184 € im Jahr. Die Verbrauchswerte stammen aus dem Stromspiegel 2025, abgerufen am 27.08.2026; die Preisannahme folgt der BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026. Einzelne Geräte prüfst du mit dem Stromkostenrechner.