Restfeuchte
Die Restfeuchte ist die nach dem Schleudern in der Wäsche verbliebene Wassermenge, angegeben als Restfeuchtegehalt D nach Verordnung (EU) 2019/2014.
Die Restfeuchte ist die Wassermenge, die nach dem Schleudern noch in der Wäsche steckt. Angegeben wird sie als Restfeuchtegehalt D – der Prozentanteil des verbliebenen Wassers am Trockengewicht der Wäsche. Die Größe ist in Verordnung (EU) 2019/2014 zum Energielabel für Haushaltswaschmaschinen genormt und beschreibt das Ergebnis eines festgelegten Testprogramms, nicht eine beliebige Wäscheladung.
Ableseort: die Schleudereffizienzklasse
Wie viel Restfeuchte nach dem Schleudern bleibt, zeigt die Schleudereffizienzklasse auf dem Waschmaschinenlabel – eine eigene Skala von A bis G, unabhängig von der Drehzahl in Umdrehungen pro Minute. Je besser die Klasse, desto niedriger der Restfeuchtegehalt D und desto trockener kommt die Wäsche aus der Maschine. Die genauen Grenzwerte je Klasse und eine Beispielrechnung zeigt die Tabelle Restfeuchte nach Schleudereffizienzklasse.
Abgrenzung zur Energieeffizienzklasse
Auf demselben Waschmaschinenlabel steht noch eine zweite A-bis-G-Skala: die Energieeffizienzklasse. Sie bewertet den Stromverbrauch der Maschine – mit der Restfeuchte hat sie nichts zu tun, auch wenn beide Skalen auf den ersten Blick gleich aussehen.